Datenschutz bei KlarFall
Ein verständlicher Prüfentwurf dafür, welche Daten KlarFall verarbeitet, warum dies geschieht und welche Kontrolle du darüber behältst.
Dieser Text ist ein Produkt- und Prüfentwurf. Betreiberangaben, Rechtsgrundlagen, Aufbewahrungsfristen und finale Formulierungen müssen vor der privaten Beta durch die verantwortliche Stelle geprüft und im Governance-Manifest freigegeben werden.
Verantwortlicher und Kontakt
Datenschutzkontakt: klarfalldatenschutz@gmail.com — an diese Adresse kannst du alle Anfragen zu deinen Daten richten.
[Betreibername und ladungsfähige Anschrift ergänzen.] Diese Angaben müssen vor jeder echten Testperson vollständig und öffentlich erreichbar sein.
Welche Daten KlarFall verarbeitet
KlarFall verarbeitet Kontodaten wie E-Mail-Adresse und Authentifizierungsstatus sowie die Informationen, die du freiwillig in einer Fallakte speicherst.
- Fallbeschreibung, Händler- und Bestelldaten
- hochgeladene Dokumente, Bilder und E-Mail-Dateien
- bestätigte Fakten, Nachweise, Nachrichten, Erinnerungen und Exporte
- append-only Zustimmungs- und technische Audit-Ereignisse
Zwecke und optionale KI-Verarbeitung
Die Daten werden zur Speicherung, Strukturierung und Bearbeitung deiner Fallakte verarbeitet. OCR und strukturierte Faktenextraktion sind optionale Verarbeitungsschritte und werden nur ausgeführt, wenn die aktuelle KI-Einwilligung dies erlaubt.
Ein Widerruf blockiert neue KI-Verarbeitung serverseitig. Bereits gespeicherte Dokumente und Fakten werden dadurch nicht automatisch gelöscht; dafür steht der ausdrücklich bestätigte Löschweg zur Verfügung.
Eingesetzte Dienstleister
Für Hosting, Authentifizierung, privaten Dateispeicher, Malware-Prüfung, OCR und strukturierte Extraktion werden technische Dienstleister eingesetzt. Die Auftragsverarbeitungsverträge und Übermittlungsprüfungen sind vor Beta-Freigabe abschließend zu dokumentieren.
- Supabase in einer EU-Region für Auth, Datenbank und privaten Storage
- Microsoft Azure (Region Deutschland) für das App-Hosting und den selbst betriebenen Malware-Scanner; hochgeladene Dateien werden dort nur flüchtig geprüft und nicht gespeichert
- Azure Document Intelligence für den optionalen OCR-Schritt
- OpenAI API für die serverseitige strukturierte Extraktion; es wird kein Originaldokument übertragen, sondern nur begrenzter, markierter Text
- Es ist derzeit kein E-Mail-Versand- oder Tracking-Dienstleister im Einsatz
Speicher- und Löschfristen
Für die private Beta gilt: Eine Fallakte bleibt gespeichert, bis du sie löschst, längstens jedoch 30 Tage nach Abschluss oder Abbruch des Falls. Zugehörige Audit-Protokolle werden spätestens 30 Tage nach der Falllöschung entfernt. Zustimmungsereignisse bleiben für die Dauer deines Kontos als Nachweis gespeichert.
Die Anwendung unterstützt jederzeit den Export und die vollständige Löschung einer Fallakte; dabei werden zuerst die Originaldateien im Storage und erst danach die Datenbankeinträge entfernt. Der Datenbank- und Speicheranbieter erstellt im aktuellen Beta-Betrieb keine automatischen Backups; eine Löschung wirkt daher unmittelbar und endgültig.
Deine Rechte
Du hast nach der DSGVO das Recht auf Auskunft über deine gespeicherten Daten, auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch sowie das Recht, eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren.
In der Anwendung selbst kannst du unter Konto einen vollständigen Datenexport erzeugen, die KI-Einwilligung widerrufen und jede Fallakte vollständig löschen. Für alle weiteren Anliegen erreichst du den Datenschutzkontakt unter klarfalldatenschutz@gmail.com; Anfragen werden spätestens innerhalb eines Monats beantwortet.